Risikooffenlegung für Termingeschäfte

Die Roha AG vermittelt ausschliesslich standardisierte, amerikanische Long-Optionen. Somit werden auch keine Nachschussforderungen fällig. Wer eine Option kauft, sollte sich bewusst sein, dass zur Verwirklichung des Wertes einer Option entweder die Glattstellung (Verkauf) der Options-Position oder die Ausübung der Option notwendig ist. Sollte ein Optionskäufer nicht wissen, wie eine Option glattgestellt oder ausgeübt wird, sollte der Käufer von einem Spezialisten vorgängig entsprechende Beratung einholen. Der Mandant sollte sich darüber im Klaren sein, dass es unter Umständen, schwierig oder gar unmöglich sein kann, eine bestehende Optionsposition an einer Börse glattzustellen. In diesem Fall verfällt die Option unausgeübt, was einem Totalverlust des Investments gleich kommt.

Der Stillhalter einer Option sollte u.a. verstehen, dass eine Option in den meisten Fällen zu jedem Zeitpunkt, von der Herausgabe an bis zu ihrem Verfall, ausgeübt werden kann. Der Optionsverkäufer muss ebenfalls wissen, dass Optionsverträge und deren Ausübung zeitlich begrenzt sind. Der Käufer einer Verkaufs-Order, Kaufoption, trägt das Risiko des Verlustes der gesamten Optionsprämie (Kaufpreis) der Option. Die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) der USA verlangt, dass alle Mandanten eine Kopie dieser Offenlegungsschrift erhalten und deren Empfang bestätigen. Die Kommission beabsichtigt, mit dieser Schrift aber keine Empfehlung oder Unterstützung für börsengehandelte Optionen. Optionen sind komplexe Finanzinstrumente mit vielen Einsatzmöglichkeiten. Bitte beachten Sie, dass Sie bei Long-Optionen Ihren gesamten Einschuss zu 100% verlieren können. Eine Nachschusspflicht ist jedoch ausgeschlossen.

Bei Direkt- und Stillhaltergeschäften kann Ihre Position mit Verlust glattgestellt werden, wenn Sie die angeforderten Beträge nicht innerhalb der angegebenen Frist bereitstellen. Sie sind für den noch nicht in Ihrem Konto abgedeckten Verlust haftbar (nur bei Direkt- und Stillhaltergeschäften). Bei bestimmten Marktgegebenheiten kann es für Sie schwierig werden, wenn nicht sogar unmöglich, eine Position glatt zustellen. Dies kann zum Beispiel dann passieren, wenn der Markt an die tägliche Preisgrenze stösst. Bedingte Aufträge wie Verluststopps oder Stopp-Limit-Aufträge begrenzen nicht in jedem Fall Ihren Verlust auf den vorgesehenen Betrag, da es nach Marktsituation unmöglich sein kann, einen derartigen Auftrag auszuführen. Eine «Spread» Position ist nicht in jedem Fall weniger riskant als eine einfache Kauf-Order Verkaufsposition. Die hohe Hebelwirkung, die oft bei Terminverträge wegen geringer Einschussforderungen erreicht werden kann, kann sich ebenso zu Ihrem Nachteil wie zu Ihrem Vorteil auswirken. Die Ausnutzung der Hebelwirkung kann zu grossen Verlusten, aber auch zu grossen Gewinnen führen.

In diesem Zusammenhang wird ausdrücklich auf die Asführungen im Dokument «Haftungsausschluss» hingewiesen.

 

«Hohe Renditemöglichkeiten gehen in aller Regel mit hohen Verlustrisiken einher.»

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